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Facts

 

GABRIEL BURNS ist eines der erfolgreichsten Hörspiele im deutschsprachigen Raum und hat sich als Mystery-Serie für Jugendliche und Erwachsene neben

DIE DREI FRAGEZEICHEN und JOHN SINCLAIR

seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2003 als feste Größe etabliert.

 

Die Serie ist vielfach preisgekrönt und so verwundert es nicht, dass die aktuelle Chart-Auswertung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Bereich Krimi zu folgendem Ergebnis kommt:

1. Die Drei Fragezeichen

2. TKKG

3. Gabriel Burns (Decision Products)

4. John Sinclair

5. Fünf Freunde

6. Point Whitmark (Decision Products)

Das ist um so erfreulicher, als dass es sich bei den Decision Products Serien „Gabriel Burns“ und „Point Whitmark“ ausschließlich um in Deutschland entwickelte Marken handelt.

 

 

Verantwortlicher Produzent und Regisseur ist Volker Sassenberg

Umsetzung der Serie

 

Die Geschichten und die Soundkulissen von Gabriel Burns bestechen durch exzellente Qualität und ein ungewöhnlich großes Aufgebot an Synchronstars und Prominenten aus der Musik-, Film- und Theaterwelt.

Die deutschen Synchronstimmen von Schauspielern wie Antonio Banderas, Matt Damon oder John Travolta veredeln die Reihe mit Hollywood-Glamour ebenso wie z.B. die Musiker Bela B. (Die Ärzte), Smudo (Die Fantastischen Vier) oder Jimmy Pop (Bloodhound Gang).

Zudem wird der speziell für Gabriel Burns komponierte und von großen Orchestern eingespielte Soundtrack im Laufe der Serie kontinuierlich weiterentwickelt

Atmosphäre & Storyline

 

Alles beginnt in Vancouver.


Steven Burns, eben noch ein gutmütiger, wenn auch depressiver Taxifahrer, soll plötzlich ein Mörder sein?! Ohne Erinnerungen an die Tat bleibt Burns keine Wahl, um seine Freiheit zurück zu erlangen – er muss das Angebot des geheimnisvollen Bakerman annehmen und sich dessen rätselhafter Organisation anschließen. Der seltsame Mann gibt ihm zudem das Versprechen, Steven auf der Suche nach dessen verschwundenen Bruder zu helfen.


So beginnt für Steven Burns eine Odyssee durch die Abgründe jenseits menschlicher Vorstellungskraft. Bakermans Aufträge konfrontieren ihn mit alptraumhaften Kreaturen, grauenhaften Experimenten und einer unvorstellbaren Wahrheit, die sich ganz allmählich zu entblättern beginnt.

 

Unterstützt werden die beiden von Joyce Kramer und Larry Newman, deren individuellen Fähigkeiten für ihr aller Überleben ebenso wichtig sind, wie der bedingungslose Zusammenhalt im Team. An ihrer Seite reist Steven Burns in die entferntesten Winkel der Erde – und darüber hinaus. Alsbald wird deutlich, dass sie sich auf einem Kreuzzug gegen unvorstellbare Mächte befinden, die auf die Erfüllung des Großen Plans lauern:

 

Zehn fahle Orte, die dem Bösen anheim fallen werden.


Nur sich und seinen Leuten vertrauend, wappnet sich Bakerman gegen die übermächtige Finsternis.

Aber noch kennt niemand von ihnen die wahre Bedrohung, noch steht allen ihre letzte Prüfung unmittelbar bevor ...

Gabriel Burns

 

Es ist an der Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren ...

 

 

Kontakt:

 

Decision Products

decision@decision-products.com

Weitere Infos zur Serie:

Charaktere

 

STEVEN BURNS

 

Manche Menschen werden auf der Sonnenseite des Lebens geboren, doch Steven Burns zählt gewiss nicht dazu. Seit jenem tragischen Tag vor vierundzwanzig Jahren, an dem er versehentlich seinen Bruder spurlos verschwinden ließ, verliert sich der introvertierte Schriftsteller immer mehr in Einsamkeit und Depression. Alles in ihm verflucht die geheimnisvolle Gabe, die ihm das Schicksal zugedacht hat. Seine paranormalen Kräfte bringen ihn zusehends stärker mit der Welt der Schatten in Kontakt. Doch warum nennt man ihn in der jenseitigen Welt "Gabriel"? Und wohin ist sein Bruder damals verschwunden?

Zu spät begreift Steven, dass er selbst nur ein Werkzeug in den dunklen Plänen seiner Gegner ist ...

 

BAKERMAN

 

Der Sog des Widernatürlichen, dem der kahlköpfige Schotte schon begegnete, als er noch für eine geheime Sonderkommission der kanadischen Regierung tätig war, lässt ihn auch nach Jahrzehnten nicht los. Bakerman weiß um die unvorstellbare Gefahr, die der Welt Chaos und Verderben bringen wird und trägt die Bürde des Wissens bewusst allein - zum Schutz derjenigen, die im Angesicht dieser Offenbarung verzweifeln würden.

Bakerman ist ein Mann ungezählter Geheimnisse, ausgestattet mit beachtlichem Einfluss und mysteriösen Finanzquellen. Er strebt der finalen Konfrontation mit der Finsternis entgegen, besitzt er doch einen letzten und entscheidenden Trumpf: Steven Burns!

 

JOYCE KRAMER

 

Ein schwarzes Kapitel ihrer Vergangenheit schürt in der jungen Frau aus Alaska den unbezähmbaren Drang nach Rache. Deshalb hat sie sich mit Leib und Seele Bakermans Feldzug verschrieben und agiert dabei wenig zimperlich: wenn es die Situation erfordert, stürzt sich die 29-jährige schon mal aus dem dritten Stock oder grillt ihre Gegner mit einem Elektroschocker. Hinter ihrer gefühlskalten Maske verbirgt sich vor allem der unbändige Wunsch, für eine gerechte Sache zu kämpfen. Mutig und kompromisslos stellt Joyce Kramer sich ihren Furcht einflößenden Widersachern und deren grausamen Dienern entgegen. Aber auch sie muss erkennen, dass aus Jägern schnell Gejagte werden. Und dass der größte Feind oft in einem selbst schlummert ...

 

LARRY NEWMAN

 

Der langhaarige Forstbeamte aus dem Yukon Territorium führte ein naturverbundenes und stressfreies Leben, das sich schlagartig verändert, als er Steven Burns über den Weg läuft. Seither gehört die Konfrontation mit gespenstischen Wesen ebenso zu Larrys Leben, wie der feste Platz in Bakermans Team. Seine anfängliche Abenteuerlust legt sich jedoch schnell, als Larry begreift, auf welch lebensgefährliche Unterfangen er sich eingelassen hat. Die allmählich zutage tretenden Geheimnisse aus der Vergangenheit seiner drei Mitstreiter wecken weitere Zweifel in ihm, doch Larry wäre nicht Larry, wenn er dadurch seine Loyalität aufgeben würde. Weiter an das Gute glaubend, bleibt er verlässlich, hoffnungsvoll und selbst in den bedrohlichsten Situationen um eine sarkastische Bemerkung nicht verlegen.

Folgen & Inhalt

 

 

01 - Der Flüsterer

 

"Ich weiß, was Angst ist. Wie sie sich anfühlt, wie sie den Verstand lähmt und jeden in ein hilfloses, zitterndes Etwas verwandeln kann.

Ich muss von schrecklichen Begebenheiten berichten, die zumeist im Verborgenen, aber manchmal auch in unserer unmittelbaren Nähe geschahen. Und noch immer geschehen. Es wäre ein verhängnisvoller Fehler, die Menschen darüber im Unklaren zu lassen.

Es ist an der Zeit, dass sie die Wahrheit erfahren."

Steven Burns Verstand befindet sich im freien Fall.

Ihm bleibt keine andere Wahl, als das Angebot eines geheimnisvollen Fremden anzunehmen.

Tausend Meilen nördlich von Vancouver begegnet Steven Burns den ersten Boten einer furchtbaren Macht und den Schatten seiner eigenen Vergangenheit ...

 

 

 

02 - Die Brut

 

Die Sonne verbarg sich hinter einer dichten Wolkendecke. Endlos wand sich der nasse Asphalt in verschlungenen Kurven. Möwenschwärme stießen immer wieder auf das kleine Städtchen hinab, um mit heiserem Krächzen eine Mahlzeit zu ergattern. Die Wellen warfen sich dunkelgrün und schäumend gegen das steinige Ufer.

Steven Burns fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. Genau in diesem Moment klopfte der Tod an die erste Tür in Port McNeill.

Akte grotesker Gewalt - Sie wollen den Menschen ihr Kostbarstes rauben.

 

 

 

03 - Experiment Stille

 

Manchmal erscheint mir das Leben wie ein schrecklicher Albtraum. Manchmal verirgt sich das Böse hinter dem Banalen - dann schlägt es wieder offen zu.

Umgeben vom tiefblauen Pazifik tauchte Seahawk Five wie das Werk eines größenwahnsinnigen Konstrukteurs vor Steven Burns auf. Das Band der kanadischen Küste verschwand hinter einer Nebelwand.

Zuerst spürte er nur ein feines Kitzeln, als würde eine Feder sein Gesicht berühren. Reflexartig führte er seine Hand an die Schläfe. Seine Fingerspitzen fühlten noch kurz etwas Kaltes, dann verschwand es schlingernd in seinem Ohr.

Was verbirgt sich hinter der absoluten Stille?

Ein geheimes Regierungsexperiment stößt auf die fahlen Orte.

 

 

 

04 - Angst aus Eis

 

Menschliche Konturen zeichneten sich unter dem grauen Laken ab.

Der Isländer hob das Tuch. Das Gesicht des Toten spiegelte namenloses Entsetzen wieder.

Der Gletscher lag da wie ein gewaltiges Urtier. Eine Zeitlang konnte man sich einreden, es sei der Wind, der über die eisigen Flächen streicht.

Es knirschte und brodelte, wenn sich die Eismassen millimeterweise talwärts schoben. Es donnerte,wenn seine Flanken aufbrachen.

Jetzt ... nach dreißig Jahren gab der Gletscher sein düsteres Geheimnis frei.

Es näherte sich von Nordwesten...

 

 

 

05 - Nachtkathedrale

 

"Voran, mein Freund! Pass auf, dass Dich niemand sieht. ... Spürst du ihren Schmerz? Kannst Du ihre Angst riechen? Im Angesicht des Todes hat jeder seinen eigenen Geruch. Wusstest Du das? ... Natürlich! Du bist ein Genießer. Du liebst diesen Duft."

Entsetzliche Morde erschüttern die Stadt. Ein Wahnsiniger signiert seine Opfer.

"Geschraubt. Der Täter benutzte Schrauben. 6,5 Zentimeter lang, Spezialgewinde, gehärtet. Außerdem wurde ihr eine Niere entfernt."

Der Ort war erfüllt von Gemeinheit. So intensiv, dass Steven meinte, sie mit Händen greifen zu können - sie mit jeder Pore seines Körpers aufzusaugen ...

 

 

 

06 - Die Totenmaschine

 

Die stählernen Räder des Zuges kreischten ... Lee Sung Joo, der Polizist, lag mitten im Gang des Mountain Whistler. Seine Augen waren weit aufgerissen. Blut rann aus dem Mund. Er hatte sich die Zunge zerbissen.

Es heißt, jene, die dem Tode ganz nahe waren, hätten ein gleißendes Licht gesehen. Verheißungsvoll ... Aber es war ganz anders.

Ein Mann stand in der geöffneten Waggontür. Er breitete die Arme aus, wedelte mit den Armen wie ein Vogel ... und sprang.

Der Körper schlug hart auf, rollte mit umherwirbelnden Gliedmaßen über den Beton des Bahnsteigs und regte sich nicht mehr.

 

 

 

07 - Die Fänge des Windes

 

Nordafrika 1936. Das besetzte Bengasi ist ein Ort der Willkür ... von Gewalt und Verschwendung.

Der Kopf des Archäologen sank auf die Brust. Blut flutete sein Hemd.

Wenig später macht sich ein geheimer Konvoi auf den Weg zu den Kufra-Oasen ...

Der Mann zitterte. Das Dunkel umschloss ihn wie ein lebendes Wesen. Glitt über seinen Körper, betastete ihn. Er hatte das Gefühl, als würden hunderte, neugieriger Augen auf ihn herabsehen. Bis in sein Innerstes.

Hinter ihm ... in der Finsternis ... jemand schrie mit überschnappender Stimme...

 

 

 

08 - Nebelsee

 

In Ufernähe liegen dicke Äste, die unter dem schwärzlichen Wasser wie die Körper Ertrunkener schimmern.

In den unergründlichen Tiefen des Sees lauert kalter Schmerz ...

Dann verschwindet der kleine Junge.

Unter ihm eroberte der Nebel den Brunnen im Hof, glitt über den alten Kombi seiner Mutter und verschluckte ihn, bis nur noch die Radioantenne mit der roten Plastikkugel auf ihrer Spitze herausragte. Sie vibrierte, als hätte sie etwas in Schwingung versetzt.

Eine kleine, geduckte Gestalt bewegte sich am Zaun entlang, dann war sie außer Sichtweite.

Eingebettet zwischen Bergen und endlosen Kornfeldern ...

 

 

 

09 - Am Grenzgebiet

 

Bukarest hüllt sich in Angst.

Jene, die mehr wissen, müssen qualvoll sterben.

Er war nackt an ein blankes Matratzenrost gebunden. Strom jagte unablässig durch seinen Körper und versetzte ihn in spastische Zuckungen. Die Augen waren blind, wie zwei hartgekochte Eier.

Die Spur der Mörder führt in das Labyrinth des Donau-Deltas. Seit Jahrzehnten verbirgt sich dort ein Alptraum vor der Außenwelt. Steven Burns und Larry Newman treffen auf ihre gefährlichsten Widersacher.

Das Netz verdichtet sich ...

 

 

 

10 - Diesseits der Kuppeln

 

Es existieren Legenden ... von Orten, an denen sich jene vermehren, die für uns nichts als Abscheu empfinden.

Jenseits der rumänischen Grenze gerät ein größenwahnsinniges Projekt außer Kontrolle. Die Sphären ...

In der einen herrschte Dunkelheit, während in der anderen die Schwärze immer wieder von grellen Blitzen durchbrochen wurde. Unter der halbtransparenten Hülle zeichneten sich Konturen ab - wie heranwachsende Lebewesen.

Eine untergehende Macht weigert sich, ihr Versagen einzugestehen. Steven Burns verfolgt einen erbarmungslosen Gegner, mit dem er auf abnorme Weise verbunden zu sein scheint. Er betritt eine von Menschen erschaffene Welt, die sich in eine fiebrige Zone des Todes verwandelt hat.

 

 

 

11 - Welt der Dämmerung

 

Jenseits der rumänischen Grenze gerät ein größenwahnsinniges Projekt außer Kontrolle. Die Sphären ...

Wald ... dieser Begriff hat nichts gemein, mit jenem Albtraum, der Steven Burns in der zweiten Sphäre erwartet. Die Luft ist von Modergeruch durchdrungen. Kein Tageslicht dringt durch das Dickicht der ineinander umwobenen Äste.

Der matte, geisterhafte Schimmer musste von Fäulnisbakterien ausgehen, die hier einen idealen Nährboden gefunden hatten.

Alles Leben befindet sich in einem widerwärtigen Wandel.

Augen ... viele Augen, fanden die Eindringlinge und starrten sie an.

 

 

 

12 - Die erste Erinnerung

 

Das Geräusch kam von der Innenseite des Fensters.

Etwas war im Raum. Etwas, das in seinem Versteck kauerte und ihn belauschte und auf den geeigneten Moment wartete, um sich zu regen.

Auf der Suche nach der eigenen Erinnerung begibt sich Steven Burns in die Hände von Yellow Ma. Sie begleitet ihn in die Vergangenheit.

Dort trifft Steven auf den erbarmungslosen Jäger.

"Soll ich dir Träume schicken?"

Ein unförmiger Schatten schlich über die Zimmerdecke. Es war, als habe sich die Luft an dieser Stelle in eine kalte Substanz verwandelt.

Lautlos öffnete sich die Tür ... Steven Burns wird mit der Wahrheit konfrontiert.

 

 

 

13 - Die Kommission

 

„Eigentlich war es noch Herbst. Aber im Nordosten Kanadas war diese Jahreszeit unbekannt. Es gab einen kurzen schlammigen Sommer. Dann kam der Winter.

Wir waren zu dritt: Eine Medizinerin, die zudem als Expertin für übersinnliche Phänomene galt. Ein junger Mann mit militärischer Spezialausbildung, der für unsere Sicherheit verantwortlich war und ich.“

Ein Geheimauftrag der Trudeau-Kommission. Vor 32 Jahren.

Wir waren unterwegs zu einem der unwirtlichsten Orte Kanadas. Der offizielle Name lautete Fairlane, aber die meisten, die dort lebten, nannten es At the Butcher´s.

Das stählerne Eingangstor stand halb offen. Wir traten in den Innenhof.

At the Butcher´s machte seinem Namen alle Ehre ...

 

 

 

14 - Die Verbündeten

 

Käfige bedeckten nahezu jeden Quadratmeter der Halle.

Im ersten Moment dachte Stuart Blumberg, dass sie Tiere beherbergen würden ...

Doch als er näher kam, erkannte er die Wahrheit.

Mit einem Mal gingen die Lichter aus. Stuart Blumberg war von Dunkelheit umgeben.

Am Ende der Welt... am Ende der Menschlichkeit ...

 

 

 

15 - Ohne Bewusstsein

 

Goma. Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu im östlichen Kongo.

Über eine halbe Million Menschen drängen sich in der Stadt am Fuße des Nyiragongo. Der schwefelige Dunst aus dem nahen Vulkan macht das Atmen schwer.

Im Hinterland wird ein Mann in das Krankenhaus einer internationalen Hilfsorganisation eingeliefert. Ein Weißer. Verletzt. Identität und Herkunft unbekannt.

Die Epidemie bricht aus. Es bleibt nur noch wenig Zeit.

 

 

 

16 - Infektiös

 

Der Tod war mit schnellen Schritten gekommen.

Die Kranken in ihren Betten waren zuerst gestorben.

Obojas Herz hatte vor einer Stunde aufgehört zu schlagen.

Dr. Theron hatte sich in ihr Labor zurückgezogen. Das gehörte zu den Dingen, auf die niemand vorbereitet war. Bakerman betrachtete nachdenklich das schlafende Kind...

 

 

 

17 - Was ist das Leben?

 

Bleigrauer Dunst hatte dem Tag seine letzte Wärme genommen. Nasses Laub bedeckte Gras und Steine.

Ein letztes Mal spiegelte sich der Mahagoni-Sarg in ihrer dunklen Sonnenbrille. "Jemand wird dafür bezahlen. Früher oder später."

Die Luft roch nach Moos und Trauer.

Tief unter Vancouver ist der nackte, ausgemergelte Leib von Schläuchen umspannt.

Der Mann stirbt.

Die Zeit wird knapp. Es bleibt keine Wahl!

 

 

 

18 - Neun Morde

 

Die Essenz des jungen Lebens sollte fortgeleitet werden ...

Rings um den zersplitterten Glastank vermischten sich Metalltrümmer mit abgetrennten Gliedmaßen zu einem abscheulichen Mosaik.

Zeitgleich brachen die Wände in sich zusammen. Der Boden öffnete sich wie ein gieriger Schlund. Die Welt zerbarst zu Asche.

Doch das letzte Kind sehnte sich nach dem Licht ...

 

 

 

19 - Die welke Saat des Lotus

 

Der Nachthimmel über Chinatown war in ein Kaleidoskop schriller Farben getaucht. Wie Zerrbilder aus Alpträumen tanzten die Drachenfiguren über den Köpfen der Menschen.

In den Schatten einer Seitengasse starb das nächste Opfer.

Die Luft war faul und modrig, verbraucht vom Vergehen der Zeit. Er wusste, er hätte fliehen sollen.

Stattdessen trat er näher. Seine Handfläche glitt über den makellosen Stein. Etwas kam aus der Finsternis.

Klebrige Fäden legten sich um Stevens Hals. Er konnte nicht zurück...

 

 

 

20 - Staub der Toten

 

Der Vorhang am Fenster wurde ein Stück beiseite gezogen.

Larry stellte sich vor, wie sein Besucher wachsam das nächtliche Krankenhausgelände beobachtete.

Die Antwort lag ganz nah. "Das Wolfram ...?"

"Ich will nicht ... brennen", wimmerte die Frau. Notdürftig hatte man sie mit Brandsalben und Verbänden verarztet. Aber der unerbittliche Selbstvernichtungsprozess ihres Körpers war nicht mehr lange aufzuhalten.

Das Experiment trat in die letzte Phase.

 

 

 

21 - Zauberer

 

Die Straße der Knochen war mehr als tausendzweihundert Meilen lang.

Es heißt, jeder Meter hätte ein Menschenleben gefordert. Die Leichen waren in den Asphalt mit eingearbeitet worden.

Die Umrisse der Palisadenzäune lösten sich im dichten Schneetreiben auf. Verrottende Relikte einer vergessenen Zeit.

Fast war es Steven, als könne er sehen, wie mit jedem Atemzug das Leben aus den Augen des Mannes entwich. Als würde eine Hand danach greifen und es einfach mit sich nehmen.

 

 

 

22 - In das Dunkel

 

Das sonore Summen verstummte, kaum dass der glatzköpfige Mann die letzte Grenze überschritten hatte.

Er war verwundert über die kalte Schönheit der Nacht, die ihn am Ende des Weges erwarten würde.

Bedenkenlos gab er allen Widerstand auf und alles Licht erlosch.

"Wir sind nicht die einzigen, auf der Suche nach Unsterblichkeit."

Für den Bruchteil eines Augenblicks glimmte hinter den Pupillen ein Funke auf, ein hilfloses Begreifen der Wahrheit.

Dann erblickte er den Tunnel ...

 

 

 

23 - Bereit

 

Der Schlamm legte sich wie ein sanftes Tuch über die Stelle, an der eben noch das Gesicht zu sehen gewesen war. Schon zeugte nichts mehr davon, dass hier einst ein menschliches Herz geschlagen hatte.

Er würde niemals zurückkehren.

Ein Versprechen, das er gehalten hatte. Bis zu diesem Tage.

Bald waren die gequälten Laute nur noch eine beklemmende Erinnerung, und die Stille kehrte zurück in die Ödnis von Rannoch Moor.

 

 

 

24 - Der erste der zehn

 

Die Wolken verloren sich im bleiernen Grau des Nachmittags.

Der Gesang der Vögel war verstummt, nur eine Kinderschaukel ächzte leise im Schatten hoher Baumwipfel. Aus einem Holzverschlag, wenige Meter entfernt, wehte der Geruch von Abfällen zu Steven Burns herüber.

Sie wartete auf ihn...

Grelles Licht flutete durch die Fenster, als der gepanzerte Militärtransporter vor dem Gebäude zum Stehen kam.

Bakerman und Joyce hetzten die Treppenstufen nach oben, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis die Hunde ihre Spur wieder aufnehmen würden.

 

 

 

25 - ... dem Winter folgte der Herbst

 

Die vertrauten Gesichter verblichen zu farblosem Dunst.

Häuser stürzten ein, Mauern versanken im Erdreich. Dutzende, Tausende... Rasend schnell verzehrte das Feuer Wald und Land. Zelte loderten auf, Menschen starben, und Vancouver erlebte seinen ersten Untergang.

Sie hingen wie faulendes Obst an der Gewölbedecke. Die Gefolterten, die Zerschnittenen.

Als würde der fahle Ort vom Leid und der Hoffnungslosigkeit seiner Opfer zehren, wuchs die unheilvolle Aura mit jedem neuerlichen Schrei.

 

 

 

26 - R

 

Der Bilderrahmen war zerbrochen. Die herausgerutschte Fotografie zeigte den gepflasterten Innenhof und ein dunkelhaariges Mädchen, nicht älter als zwölf.

Über einem Torbogen prangte in geschwungenen Messingbuchstaben der Name des Anwesens ...

Auf dem regendurchweichten Untergrund verlor einer der beiden Sanitäter kurz das Gleichgewicht. Die Trage rutschte zur Seite – und mit ihr die wetterfeste Plane.

Darunter kam das blasse Gesicht zum Vorschein, regungslos, von innerem Frieden erfüllt ...

 

 

 

27 - Zwiespalt

 

Die Wiese hinter dem kleinen Spielplatz führte übergangslos auf einen Friedhof.

Ein Meer von Kerzen tauchte die Grabmäler in goldenes Feuer.

Es war die Nacht des Hundes, die Nacht der toten Kinder...

Er wurde seiner letzten Widerstände beraubt ... und der Hoffnung auf einen Ausweg.

Gabriel ... Das war sein letzter Gedanke.

Er war Gabriel! Er diente dem "Großen Plan"!

 

 

 

28 - Im Kreis des Vertrauens

 

Das silberne Glühen zeichnete einen gewaltigen Schattenriss in die Betonmauer. Steven Burns spürte die schreckliche Nähe der anderen zehn.

Die fahlen Orte waren alle waren miteinander verbunden!

Wenn einer fällt, könnten alle fallen. Mit jedem Atemzug wuchs die Intensität seiner Vorahnung.

Einst wanderten sie als Götter in der Ewigkeit uferloser Finsternis, wurden verehrt, erschufen Kulte und Religionen! Aber man hatte sie vergessen.

Es waren die letzten Nächte vor dem zweiten Fall. Ganze Landstriche waren entvölkert ... Aber die Regierung in Bukarest schwieg. Blut würde den Winter färben. Und schon bald die Welt ...

 

 

 

29 - Zwei Horizonte

 

Ein geisterhaftes Leuchten griff vom Monitor auf die kleine Kammer über.

Bakerman sprang auf, aber die Stahltür hatte sich bereits verriegelt. Er wusste, es würde passieren! Schon bald!

Die Zwei Horizonte näherten sich einander. Vancouver blieben nur noch wenige Stunden...

Keine Überlieferung war alt genug, um dem Anblick der anderen Seite Worte zu verleihen. Steven Burns stürzte ihr entgegen. In eine Welt, deren Ausmaße sich seinem Verstand entzogen - und deren Pforten sich niemals schlossen.

Das Licht am Ende allen Lebens war von silbrigem Glanz ...

 

 

 

30 - WEISS

 

Die Luft flimmerte.

Der Gang hatte eine Biegung gemacht und plötzlich war er allein. Die weißen Mauern der Villa verloren an Substanz.

Der Hauch vergangener Äonen überkam ihn - als die Erde noch jung war.

Über der Stadt thronte ein bleicher Mond zwischen blutlosen Sternen.

Das Rauschen lederner Schwingen drang durch die Nacht.

Die Ankunft der Engel. Er sehnte sich nach ihnen und nach dem Ende aller Zweifel.

 

 

 

31 - Rand der Gezeiten

 

Fahler Dunst verwusch die Straßenschluchten zu einem Geflecht aus zerfasernden Scherenschnitten.

Aus der kaltgrauen Wolkendecke fielen die Schneeflocken.

Die Stille drückte sich in ihre Gedanken. Die Monotonie ließ sie verzweifeln. Auf Hilfe brauchten sie nicht zu warten. Das entrückte Lächeln des Blinden erstarb.

Bakerman hatte einen Weg gefunden, hinter die "Zwei Horizonte" zu blicken. Er musste den Fall der Zehn aufhalten.

Mit oder ohne Steven Burns ...

 

 

 

32 - die, die nicht bluten

 

Stevens Gabe war um ein Vielfaches verstärkt worden, doch auch er konnte es nicht verhindern.

Die Fahlen hatten Jana damals in Desmond markiert. Jetzt wurde sie von ihnen gerufen

Der Mann schlug die Decke zurück über den Beinstumpf.

Sonny Heseltine fühlte, wie sich die Hand seiner schlafenden Tochter für einen Moment versteifte. Aber er stellte keine Fragen.

Niemand hier stellte Fragen...

 

 

 

33 - Schmerz

 

Zuerst waren es die Gräser, die verdorrten.

ann die Tiere ... Den Hunden knickten die Vorderläufe weg. Die Schafe verendeten auf der Weide. Die schwarze Wolke drang durch Fugen und Ritzen in die Behausungen.

In ihrer Not wollten die Menschen einander beistehen, doch jede Berührung löste nur noch mehr Haut von ihren porösen Knochen.

Fahlgrüne Flammen trübten seinen Blick.

Ein Trommelfeuer an Sinnesreizen flutete durch sein zentrales Nervensystem. Er schrie!

Doch gab es keine Heilung, keine Hoffnung, nur den Schmerz...

 

 

 

34 - Ich weiss, was Angst ist

 

In den hölzernen Götzen-Schreinen am Ufer loderten kleine Feuer. Menschen drängten sich um eine Schar barfüßiger Priester. Ein Rauschen, wie die Schwingen eines großen Raubvogels, fiel über das Dorf. Er hatte sie gefunden...

Der Legende nach befand sich in Jangal Mandir der Zugang zur Unsterblichkeit. Hier verschwand der Strom der Seelen ...

Von Schlingpflanzen halb bedeckt zeigten die Enden der Steinpritschen raubtierhafte Fratzen. Die Metallröhre mit dem Stein von Akhilesh hing an einem Ledergurt über Bakermans Schulter. Seine Hand ruhte auf dem Verschluss.

Hinter den Fensternischen formten sich weitere Mönche aus dem Nassgrau der fahlen Nacht.

 

 

 

35 - Das Haus der Seele

 

Er lag unter herabgestürztem Schutt begraben. Regen drang durch das Loch im Dach. Und schwemmte das Blut von seiner Stirn.

Das Tal hatte sich geöffnet! Die Schächte offenbarten vertikal abfallende Tunnelwände, in deren Flanken hunderte von Grabmälern eingelassen waren.

Der Fahle Ort strebte seiner Erfüllung entgegen. Jangal Mandir ertrank im Tosen des Monsuns.

Die Zerstörungskraft von tausend Sonnen, gebündelt in einem menschlichen Herz. Umgeben von der Allgegenwart des Alten Feindes.

Gabriel erhob sich unter den Seinen.

Er war frei. Hier… auf der anderen Seite…

 

 

 

36 - Am Ende aller Tage

 

Larry Newman löste die Atemschutzmaske vom Gesicht. Er setzte den neuen Filter ein, klemmte den verkrusteten Verschluss zwischen die Zähne und drehte ihn langsam zurück in das Gewinde. Ohne Maske konnte ein menschlicher Organismus nicht länger als zwei Minuten bei Bewusstsein bleiben. Ohne Bewusstsein war der Tod nur eine Frage kurzer Zeit ...

Drei Tage ... In weiter Ferne glühte ein riesiges, kuppelartiges Gebilde. In fahlem Grün.

Der Widerstand sendete nicht länger. Die Störfelder waren zu stark geworden. Aschewolken wehten über das trostlose Land. Von der namenlosen Kleinstadt im Tal waren nur Ruinen übrig geblieben ...

 

 

 

37 - Der Atem der Fahlen

 

Die Sträucher gaben einen zerklüfteten Acker frei. Hunderte von menschlichen Körpern waren wie Saatgut in die Erde eingegraben. In den starren Blicken schwelten namenlose Schrecken.

Den Rest ihrer Existenz würden sie in einem Alptraum verbringen. Bis ihre Seelen von den Fahlen verzehrt worden waren ...

Der Tod war nicht länger das Schlimmste. Das Sterben zwängte sich in sein Unterbewusstsein.

Die Sphären waren überall. In diesem Land. Auf diesem Kontinent.

Auf allen Kontinenten ...

 

 

 

38 - Der Tod ist eine Lektion

 

Wenn wir einander in der Dunkelheit festhalten ... dann geht die Dunkelheit dadurch nicht vorbei.

Die Welt hatte aufgehört, sich zu drehen. Die Sonne war erloschen. Ein letzter Blick, bevor der Sand über sie fiel. Dann nichts mehr. Willkommen ... zum Sterben auf Clam Island.

 

 

 

39 - Der Ruf des Leviathans

 

Die Welt - wie der Mensch sie begreift - wird geformt durch seine Wahrnehmung.

Doch was ... oder wer ... formt die Wahrnehmung?

Die Baumwurzeln erbebten ... und gaben den Blick in den Abgrund frei, wo die toten Nonnen im schwarzen Habit einen Kreis bildeten  ... und sich vor dem Rauschen verbeugten, das aus der Ferne näher kam.

Sie hielten einander die Hände. Wasser rann ihnen unaufhörlich über die Tracht und versickerte in neun Pfützen im Boden. Die Augenhöhlen waren gähnende leere Mäuler aus Nacht gewoben.

 

 

 

40 - Livrare opt

 

Lieferung acht.

Der lang ersehnte erste Soundtrack zur Kult-Hörspielserie erscheint als Jubiläums-Veröffentlichung Folge 40. In den letzten zehn Jahren haben Komponist Matthias Günthert und Volker Sassenberg in enger Zusammenarbeit eine riesige Sammlung an großartigen Themen und Orchestermusiken für den Gabriel Burns-Kosmos erschaffen. Bis heute umfasst diese weit mehr als zweihundert Kompositionen.

Eine erste, besondere Auslese daraus findet sich nun auf „Livrare opt“.

Ausgestattet mit luxuriösem Kreuz-Digipak und aufwendig gestaltet von Künstler Ingo Masjoshusmann, ist diese liebevolle Sonderedition ein Muss für jeden Gabriel Burns-Fan ... und alle anderen.

 

 

 

41 - Verehrung

 

Tief im Regenwald Mexikos liegen die heiligen Tempel der Maya verborgen, seit Jahrhunderten unberührt von Menschenhand.

Bis zu jenem Tag, an dem eine archäologische Expedition die begrabene Unterwelt freilegt.

Bakerman, der Leiter einer geheimen Sonderkommission, reist zu den Ausgrabungen, um mit seinem Kollegen Steven Burns das Verschwinden von Hilfsarbeitern zu untersuchen.

Doch inmitten der Ruinen erhebt sich die uralte Macht.

 

Die Nächte erfüllen sich mit kalten Träumen und dem Rauschen des Blutes, das seit Anbeginn der Zeit durch die Adern dieser Erde fließt.

 

 

 

42 - Träume vom Schneiden

 

Die Luft war ungewöhnlich warm und voller Asche, ... die sich als fauliger Pelz unter ihren Gaumen festsetzte. Es gab Risse und Löcher im Boden, aus denen ein unverständliches Wispern zu ihnen empor drang.

 

Das Labyrinth aus abgesackten Häuserresten, die wie versteinerte Nester über ihren Köpfen hingen, rief die Vorstellung einer gespiegelten Stadt hervor.

Vancouver veränderte sich. Vancouver versank … einem namenlosen Grauen entgegen.

 

 

 

43 - Fern von allen Tiefen

 

Sein  Blick versengte die Sterblichen. Sein Atem brachte den schwarzen Tod. Und seine Schwingen rissen schreckliche Wunden in die Wirklichkeit.  Durch die die Andere Seite sickerte.

Aus der Tiefe fegte ihnen ein alles verzehrender Totenwind entgegen. Ringsum rissen die Mauern auf und offenbarten das Martyrium zerfallender Körper, die als zuckendes Fleischkabinett in den endlosen Weiten der Nachtkathedrale baumelten.

 

Soweit das Auge reichte brannte der Himmel.

 

 

 

44 - Die ewige Nacht der See

 

Die Schattenrisse formten sich zu zerklüfteten Gebirgshängen des Unterwasserplateaus. Sie erkannten eine Bruchkante, deren Enden in der Finsternis verschwanden, als wäre vor Urzeiten ein Teil des Meeresbodens vom Herzen des Ozeans verschlungen worden.

Die sich öffnende Schlucht gähnte wie eine nie verheilende Narbe.

Rund um die Tauchkugel herum erstrahlte die Tiefe in gleißendem Weiß. Der Höhlenboden war ein Konglomerat fremdartiger Formationen Ammoniten!

 

Jahrmillionen alte Zeugen einer längst vergangenen Welt.

Es waren Hunderte ...

 

 

 

45 - Ich passe auf Dich auf

 

Sie blickten in einen Mahlstrom.

Die unter ihnen liegende Vulkanlandschaft zerfiel in Milliarden schmelzender Scherben, als sich das gigantische Haupt durch den Meeresboden schob. Die winzigen Tauchkapseln verschwanden wie Plankton in der unermesslichen Leere zwischen den Kieferknochen.

 

Wasser drang durch Ritzen im Boden. Teile der Außenverkleidung glitten einfach davon.  Begleitet von flirrenden Schattenrissen, dem Strom der Seelen, der die Tauchkugel mit Lebensatem erfüllt hatte.

 

 

 

 

More to come…

 

 

 

 

 

 

Gabriel Burns

 

Es ist an der Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren ...

 

 

 

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